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Wenn Daten zu Geschichten werden

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Wenn Daten zu Geschichten werden

In Los Angeles entsteht ein neuer Ort für die digitale Kultur. Dataland, das vom Medienkünstler Refik Anadol gegründete Museum, widmet sich einer Frage, die unsere Zeit prägt: Wie verändert künstliche Intelligenz die Art, wie wir Kunst erleben?

Statt Technologie als bloßes Werkzeug zu zeigen, macht Dataland sie zum Teil der Ausstellung selbst. Die Werke reagieren auf Bewegungen, Stimmungen und Muster ihrer Besucher und schaffen Erlebnisse, die sich ständig verändern. Kein Besuch gleicht dem anderen.

Während Debatten über KI häufig von Unsicherheit geprägt sind, schlägt das Museum einen anderen Ton an. Es lädt dazu ein, Technologie nicht nur als Herausforderung, sondern auch als kreativen Raum für Neugier, Austausch und neue Formen des Ausdrucks zu betrachten.

Dataland versteht sich weniger als Museum im klassischen Sinn – vielmehr als ein Ort, an dem Kunst, Daten und menschliche Wahrnehmung aufeinander treffen.

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